Körper und Geist als Team
Es gibt manchmal Lebenssituationen, die zur unausweichlichen Belastungsprobe werden können: kleine, anhaltende oder große Erschütterungen,Verletzungen oder eine neue Lebensphase. Therapeutische Begleitung für die Zeit der Krise hilft, einen neuen Umgang damit zu finden, die Perspektive zu wechseln oder Klarheit zu gewinnen. Und damit einen nächsten Schritt zu wagen, der sich stimmig anfühlt und gangbar ist.
Das Zusammenspiel von Körper und Geist zu kennen und zu erleben kann ein großer Meilenstein sein auf dem Weg zu mehr Leichtigkeit, Sicherheit und Vertrauen in die eigenen inneren Prozesse.
Krankheit als Herausforderung
Existenziell bedrohliche Situationen erleben wir nach Unfall,
Operation, bei Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS),
Autoimmunerkrankung, einer Krebsdiagnose oder einem
anderen einschneidenden gesundheitlichen Ereignis.
Eine Diagnose kann auch entlastend sein – endlich gibt es
einen Therapieansatz! Die nötige medizinische Versorgung
wird begonnen. Traumasensible ergotherapeutische Begleitung
in den verschiedenen Genesungsphasen macht das Leben
leichter und unterstützt Heilung ganz individuell.
Onkologische Patienten erleben z.B. neben dem Schock
der Diagnose die Notwendigkeit einer anstehenden
Neuorientierung im gesamten Leben.
Es kann zudem ein medizinisches Trauma oder Nebenwirkungen
der Medikamente geben. Die Angst vor einem Rezidiv oder die existenzielle Situation bringen unausweichliche Fragen mit sich.
Eine gute Selbstregulation ...
… ist trotz und mit allem möglich!